News

14.04.2017

Jubiläums-Trainingslager des TSV Düdingen

Wie jeden Frühling in den letzten 25 Jahren (!) fährt mein Verein, der TSV Düdingen, für einige Tage nach Naters ins Trainingslager. Immer im gastfreundlichen Hotel Olympica untergebracht, erfreuen sich alle einem riesigen Sport- und Essensangebot.

Dieses Jahr konnte ich aufgrund meiner Planung auch wieder einmal dabei sein. Zudem war ich nach der überstandenen Krankheit froh, mich eine knappe Woche vollständig auf das Aufbautraining und die Erholung konzentrieren zu können. Gemeinsam mit Jari Piller absolvierte ich alle Trainings bei prächtigstem Wetter. Mit jedem Tag fühlt sich das Laufen wieder besser an, und auch zwei Belastungstrainings konnten einigermassen zufriedenstellend bewältigt werden.

Nun heisst es für mich morgen zurück ins Liebefeld reisen, wo ich ab Ostermontag im Zimmer von Adrian Lehmann, welches zu einem Höhenzimmer umfunktioniert werden kann, auf simulierten 2500 Meter über Meer die nächsten drei Wochen übernachten werde. Doch dazu in einem nächsten Homepage-Beitrag mehr…


02.04.2017

Virus-Erkrankung überstanden

Aufgrund einer Virus-Erkrankung, einhergehend mit Fieber, Müdigkeit und Lustlosigkeit, musste ich die letzten zweieinhalb Wochen gänzlich auf sportliche Betätigung verzichten. Diese Zeit war nicht einfach für mich. Eigentlich erfreute ich mich einer sehr guten Form nach dem Trainingslager in Kenia, was ich mit den beiden Vizeschweizermeistertiteln in der Halle und im Cross unter Beweis stellen konnte. Nur allzu gerne wäre ich deshalb an der 10-Kilometer-Schweizermeisterschaft in Oensingen, am Heitenriederlauf sowie an den Iberischen Meisterschaften in Huelva/ESP über 10‘000 Meter am Start gestanden. Doch anstatt diese Rennen zu laufen, musste ich auf ärztliche Anordnung meinem Körper fiel Ruhe und Schlaf gönnen. Das Schlimmste ist nun überstanden, und ich kann wieder moderat trainieren. Hoffentlich kommt meine Form bald wieder, damit ich auch wieder erfolgreich Wettkämpfe in Angriff nehmen kann!


07.03.2017

Double dose pour Andreas Kempf

Deux semaines après avoir remporté la médaille d’argent sur le 3000 m des championnats de Suisse en salle, Andreas Kempf (28 ans, TSV Guin) a récidivé sur le cross long: dimanche à Köniz, sur un parcours plat, pas trop gras, mais venté, il s’est classé 2 e derrière Matthias Kyburz, du LC Bâle, en 32’20 sur les 10 km, contre 31’55 au vainqueur. «Face au vent, raconte Andreas Kempf, je me suis un peu caché derrière Kyburz et Mohammed Boulama durant les premiers tours. Au 5 e km, je me suis détaché avec Matthias. Je l’ai suivi jusqu’au 6e km, mais le rythme était trop élevé pour moi: j’ai eu peur d’exploser et je l’ai laissé partir. Avec le recul, je me dis que j’ai montré trop de respect envers Kyburz: il ne m’était pas aussi supérieur que je le croyais.» Andreas Kempf a couru les 10 km à une moyenne de 3’14 au kilomètre.

Le plus surprenant, c’est qu’une heure dix après avoir franchi la ligne d’arrivée, Kempf s’est pointé au départ du cross court (3 km): «C’est une idée de mon entraîneur et j’étais d’accord avec lui, explique le coureur singinois. J’avais envie de voir comment je supportais la répétition des efforts. Les 500 premiers mètres furent vraiment durs, ça a été un choc et je me suis demandé ce que je faisais là.» Au bout de sa deuxième épreuve, Andreas Kempf a pris le 6e rang, à 13 secondes seulement de Jonas Schöpfer (Sempach), à une moyenne kilométrique de 3’09. Andreas Kempf, qui, à partir du 8 janvier, avait passé quatre semaines au Kenya, à Iten, à 2400 m d’altitude, va maintenant orienter sa préparation sur les championnats de Suisse du 10 km, à Oensingen, le 26 mars, avant de courir à Heitenried (le 1 er avril).

Source de l’article: La Liberté du 07.03.2017

Source des photos: athletix.ch et Hugo Rey


02.03.2017

Cross Country – nicht nur im Langlauf oder Mountainbike

In drei Tagen ist es soweit. Am Sonntag finden im Spiegel bei Bern die Schweizer Cross-Meisterschaften statt. Vielleicht fragen Sie sich nun, was genau ist Cross? Und weshalb schreibt ein Läufer über Cross Country? Den Begriff bringt man doch eher mit Langlauf (engl. cross-country skiing) in Verbindung, wo aktuell gerade die Weltmeisterschaften im finnischen Lahti ausgetragen werden. Oder eventuell kennen Sie den Ausdruck vom Mountainbike, denn dort wird die offizielle olympische Disziplin Cross Country genannt.

Nun, Cross Country wird gemeinhin mit querfeldein oder Gelände übersetzt. Und cross country run bedeutet demnach Querfeldeinlauf, was gemäss Duden ein Langstreckenlauf durch unbefestigtes Gelände ist. Durchgesetzt hat sich jedoch im deutschsprachigen Raum die Bezeichnung Crosslauf. Diese Laufdisziplin war von 1912 bis 1924 sogar olympisch und ist es als Teil des Modernen Fünfkampfs bis heute noch. Crossläufe werden in Europa meistens in den Wintermonaten, parallel zur Hallen-Leichtathletiksaison, auf einer Wiese oder in einem Wald durchgeführt. Die Streckenlänge beträgt bei internationalen Rennen für die Frauen normalerweise sechs bis acht Kilometer, während sich die Männer über zehn bis zwölf Kilometer messen dürfen.

Den Organisatoren und den Zuschauern zuliebe werden die Wettkämpfe häufig auf einer 500 bis 2000 Meter langen Runde, welche nicht selten kleine Hindernisse wie Baumstämme, Strohballen oder kleine Hügel beinhaltet, ausgetragen. Der Untergrund bedingt meistens das Tragen von Nagelschuhen (sogenannten Spikes), um einen besseren Halt zu haben. Die Länge dieser Nägel, die von Hand ausgewechselt werden können, variiert dabei zwischen 9 und 18 Millimetern. Zum Vergleich: Auf einer Tartanbahn wird mit nur 6 Millimeter langen Spikes gelaufen.

Es gibt jährlich offizielle Cross Europa- und Weltmeisterschaften, die jeweils im Dezember und im März veranstaltet werden. Auch Freiburger Meistertitel werden im Crosslauf vergeben. Diese kantonalen Meisterschaften finden jedes Jahr abwechselnd entweder Anfang Januar im Rahmen des UBS Cross Düdingen oder Mitte Februar beim Cross in Farvagny statt. Neben den Nachwuchs- und Seniorenkategorien gibt es auf kantonaler und nationaler Ebene sogar zwei offizielle Distanzen: den Kurz- und den Langcross.

Wenn Sie also am Sonntagnachmittag an die frische Luft gehen wollen, dann kommen Sie doch an den Fuss des Berner Hausbergs Gurten. Dort können Sie den besten Crossläuferinnen und -läufern des Landes zuschauen, wie sie auf einer Ein-Kilometer-Runde ein bisschen im Dreck herumrennen. Ob ich beim Langcross über zehn Kilometer oder beim Kurzcross über drei Kilometer starten werde, verrate ich noch nicht. Auch ein Doppelstart ist nicht ausgeschlossen!

Publiziert als Gastkolumne in den Freiburger Nachrichten


20.02.2017

Pressestimmen zur Hallen-SM

Freiburger Nachrichten: Der amtierende Team-Europameister Andreas Kempf (TSV Düdingen) kehrte kurz vor den Meisterschaften aus einem einmonatigen Trainingslager in Kenia zurück. Der Freiburger, der das Tempo forciert hatte, musste sich über die 3000 Meter einzig vom favorisierten Luca Noti (STB) geschlagen geben und holte in 8:25,64 Minuten die Silbermedaille.

La Liberté: Autre Fribourgeois prétendant à un titre national. Andreas Kempf a dû se contenter de la deuxième place sur 3000 m. Sa seconde médaille d’argent dans le cadre d’un championnat de Suisse indoor. «J’étais venu pour l’or. Mais en regardant l’écart final, je ne peux pas être déçu», concède l’athlète du TSV Guin. Après avoir dicté le rythme jusqu’à la mi-course, le Singinois n’a pu qu’applaudir le coup d’accélérateur de Luca Noti, vainqueur en 8’15’’74. «La tactique était de durcir les débats d’entrée car je peux difficilement faire la différence sur les derniers tours de par mes qualités de fondeur. Mais Luca s’est accroché.» Relégué à près de dix secondes (8’25’’64), Andreas Kempf peut toutefois se consoler avec son chrono, puisqu’il s’agit ni plus ni moins du record fribourgeois en salle sur 3000 m.