News

25.04.2015

(Fast) nach Plan verlaufen

Nachdem ich gut in Tenero angekommen war und die ersten Trainings ansprechend absolvieren konnte, erwischte mich gegen Ende der ersten Woche eine kleine Erkältung. Anstatt, wie leider auch schon, kopflos weiter zu trainieren, schraubte ich das Training drei Tage lang ein bisschen zurück. Diese Massnahme erzeugte glücklicherweise die gewünschte Wirkung. Wieder gesund und erholt, konnte ich dann die zweite Trainingslagerwoche im Tessin ohne Beschwerden planmässig durchziehen. Doch wie genau sieht der Plan für dieses Trainingslager aus? Und wie läuft so ein typischer Trainingslagertag ab? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es im running.COACH-Blog, für den ich seit März in unregelmässigen Abständen Beiträge verfasse. Der erste Text, ein kleines Portrait über mich, ist unter folgendem Link aufgeschaltet. Viel Spass beim Lesen!

Für fotografische Eindrücke aus Tenero wie immer einfach das Bild unten öffnen und nach rechts klicken…


12.04.2015

Osterlager im Wallis

Endlich ging es terminlich wieder einmal auf, dass ich die Woche nach Ostern mit meinem Verein TSV Düdingen ins Trainingslager nach Brig ins Sporthotel Olympica mitfahren konnte. Bei schönstem Wetter wurden entlang der Rhone viele Kilometer im Grundlagenausdauerbereich abgespult und im Stadion in Naters einige schnellere Runden auf der 400-Meter-Bahn gedreht sowie an der Koordination, Beweglichkeit und Muskelkraft gearbeitet. Daneben blieb viel Zeit um ausgiebig zu schlafen, zu schlemmen und die lockere Stimmung u.a. bei einem Bowling-Turnier zu geniessen. Am Samstagmorgen reiste ich dann mit dem Zug direkt via Domodossola durch das Centovalli ein weiteres Mal ins Centro Sportivo di Tenero, wo ich gemeinsam mit vielen Schweizer Mittel- & Langstreckenläufern zwei zusätzliche Trainingslagerwochen absolvieren werde. News folgen...


31.03.2015

Rekordchance zu spät realisiert

Andreas Kempf lief beim 35. Heitenriederlauf schon nach 2,5 Kilometern mit 200 Metern Vorsprung allein auf weiter Flur. Erst einen Kilometer vor dem Ziel bemerkte er, dass der Rekord dringelegen hätte. Da war es schon zu spät.

Der 35. Heitenriederlauf war das dritte Rennen im zehnteiligen Freiburger Volkslauf-Cup. Dementsprechend prominent und zahlreich war das Läuferfeld besetzt. Am Sololauf von Lokalmatador Andreas Kempf änderte sich auf der schönen Flur rund um Heitenried nichts mehr. Kempf lief seinen Rhythmus. Auf der Ziellinie fehlten Kempf vier Sekunden, um die Bestmarke von Kadi Nesero aus dem Vorjahr zu unterbieten. Kempf nahm es gelassen. «Ich war vor zwei Jahren am Start, als der vorige Rekord gelaufen wurde. Da hatte ich keine Chance zu folgen. Im Vorjahr gab es dann einen neuen Rekord. So dachte ich eigentlich heute nicht daran, in diesen Bereich laufen zu können.» Ein Rekord in heimischen Händen ist eine seltene Sache. Vielleicht dürfen es die Heitenrieder im nächsten Jahr erleben.

Kempf will sich über 5000 Meter für die diesjährige Universiade, der Studenten-WM, in Südkorea qualifizieren. 13:58 wäre die Limite dafür. 14:03 ist seine Bestzeit. Und der Freiburger Rekord des zurückgetretenen Rolf Rüfenacht liegt bei 13:55. Angesichts dieser Konstellation kündigt sich eine spannende Saison an, zumal Kempf mit dem Heitenriederlauf aufgezeigt hat, dass er über den Winter einen erneuten Leistungssprung geschafft hat.

Quelle Text: Freiburger Nachrichten
Quelle Fotos: Daniel Werthmüller und La Liberté


03.03.2015

Kempf leider ohne Kampfgeist

Wie vor einem Jahr waren die Cross Schweizermeisterschaften für mich eine grosse Ernüchterung. Mit dem Ziel eines Medaillengewinns gestartet, kam ich als 6. Schweizer (9. Overall) ins Ziel. Dabei hatte es gar nicht schlecht begonnen. Auf der flachen und schnellen Strecke im Parc Bourget in Lausanne Vidy lief ich mit einem guten Gefühl los und fand schnell Unterschlupf in der knapp zehnköpfigen Spitzengruppe. Nach ungefähr vier von zehn Runden bekundete ich jedoch bereits Mühe mit dem hohen Tempo. Dadurch riss nicht nur der Kontakt mit den Führenden ab, sondern wahrscheinlich riss bei mir auch der (mentale) Faden. Kampfgeist und Leidensfähigkeit waren wie weggeblasen, was zu einem schon fast lustlosen Abspulen der restlichen Runden führte. Enttäuscht von mir selber, benötigte ich ein bisschen Zeit, um das Geschehene gemeinsam mit meinem Umfeld zu verarbeiten. Denn schliesslich will ich in Zukunft wieder entschlossener und erfolgreicher ans Werk gehen! Kleiner Lichtblick des Tages war der überlegene Sieg in der CISM-Teamwertung zusammen mit den anderen Schweizer Armeeangehörigen Christan Kreienbühl, Adrian Lehmann und Adriano Engelhart.

Quelle der Fotos: Mitchell Media


22.02.2015

Erkältet zu Silber

Vor genau einer Woche stand ich an der Startlinie zum 3000m-Rennen an den Hallen-Schweizermeisterschaften in St. Gallen. Hier der kurze und bündige Artikel aus den Freiburger Nachrichten:

Im 3000-m-Rennen der Männer galt Andreas Kempf (TSV Düdingen) als erster Anwärter auf den Titel, den vor einem Jahr sein mittlerweile zurückgetretener Vereinskollege Rolf Rüfenacht gewonnen hatte. Dem Schweizer Freiluft-Meister über die 5000m reichte es schliesslich in 8:36,30 Minuten zu Silber. Der Sieg ging an den ebenfalls hoch gehandelten Fabian Downs (LC Brühl), der in der letzten von 15 Bahnrunden unerwartete Spurt-Qualitäten an den Tag legen konnte und Mohammed Boulama (Lausanne-Sports) auf den zweiten Platz verwies. Boulama, der in diesem Winter bereits die Cross-Rennen in Düdingen und Farvagy für sich entscheiden konnte, ist als marokkanischer Staatsbürger allerdings nicht medaillenberechtigt. Deshalb ging Silber an den drittplatzierten Andreas Kempf, der zuletzt erkältet gewesen war.

Obwohl ich alles gegeben hatte, lag für mich geschwächt leider weder der Schweizermeistertitel, noch der Freiburgerrekord über die 3000m in der Halle (8:31,66) in Reichweite. Nun wieder gesund, heisst es für mich bereits in einer Woche an der nächsten Schweizermeisterschaft wieder angreifen: Cross SM in Lausanne!

Quelle der Fotos: deinSportmoment.ch