News

01.02.2014

Ab in den Süden

Mit folgender Reiseroute ging es für mich gestern in die Algarve (südlichste Region Portugals) ins Langstrecken-Trainingslager von Swiss Athletics:
08:49 – 08:56 Uhr Liebefeld - Bern
09:02 – 10:16 Uhr Bern - Zürich Flughafen
11:50 – 13:40 Uhr Zürich Flughafen - Palma de Mallorca
14:30 – 15:20 Uhr Palma de Mallorca - Faro
15:45 – 16:30 Uhr Faro - Monte Gordo

Nach der Ankunft gab es einen lockeren 50 minütigen Dauerlauf in der portugiesischen Abendsonne, ein feines Abendessen und dann endlich den wohlverdienten Schlaf. Heute Morgen um 07:30 Uhr Ortszeit stand dann nüchtern, sprich mit leerem Magen, schon der erste Long Run mit den Marathonläufern Adrian Lehmann, Michael Ott und Lukas Oldani auf dem Programm. Für mich war nach 85 Minuten respektive 22,5 Kilometern (3:48/km) genug, und ich konnte mich zufrieden dem reichhaltigen Frühstücksbuffet widmen. Weitere News, aus dem mit 15 Grad sehr angenehmen Süden Portugals, folgen bald!

Ich packe in meinen Koffer 10 Paar Socken, 9 Unterhosen, 8 Paar Schuhe, 7 T-Shirts, 6 Blasenpflaster, 5 Zentiliter Flasche Parfum, 4 Stofftaschentücher, 3 Trainerhosen, 2 Getränkeflaschen, 1 Blackroll, 0 Sonnenbrillen (leider vergessen) und einige weitere wichtige und zum grossen Teil unwichtige Dinge ein…;-)


27.01.2014

Zwei Crossläufe zum Jahresbeginn

Nach dem ich über die Festtage zwei harte Trainingswochen mit 139 resp. 148 Laufkilometer eingeschaltet hatte, startete ich das neue Jahr wettkampfmässig mit dem UBS Cross in Düdingen und dem Cross International de Lausanne.

Vor dem tollen Heimpublikum auf der Sportanlage Leimacker in Düdingen konnte ich bis gut zur Hälfte der 9300m den beiden Äthiopiern, jedoch in der Schweiz wohnhaften, Tolossa Chengere und Fikru Guta folgen, musste dann aber leider abreissen lassen. Anschliessend drehte ich hinter den beiden Afrikanern mehr oder weniger einsam meine Runden, wobei ich Guta, den ich am Zürcher Silvesterlauf noch hinter mir lassen konnte, gegen Ende des Rennens immer näher kam. Mit Rang drei und einem guten Testlauf in den Beinen war ich dennoch recht zufrieden.

Am Ufer des Lac Léman in Lausanne-Vidy durfte ich seit längerem wieder einmal im Schweizer Nationaldress starten, da das Cross auch als CISM-Länderkampf zählte. Im Langcross über die Distanz von 8000m vertrat ich zusammen mit Adriano Engelhardt, Christian Mathys, Fabian Jucker und Florian Lussy die Schweiz. Die anderen drei Teams kamen aus Belgien, Niederlande und Deutschland. Doch es stellte sich schon beim Konsultieren der Startlisten heraus, dass diese Länder leider nicht mit ihren stärksten Athleten anwesend waren. Die Teamwertung gewannen wir dann auch dementsprechend hochüberlegen. So kamen meine stärksten Gegner in der Einzelwertung aus den eigenen Reihen. Zudem waren mit Tolossa Chengere und meinem Vereinskollegen Rolf Rüfenacht noch zwei starke zivile Athleten am Start. Es wurde ein sehr spannendes Rennen, bei dem ich bis zur letzten von acht Runden mit Engelhardt, Chengere und Rüfenacht eine Viererspitzengruppe bildete, bei der die Führung immer wieder wechselte. Leider fehlte mir auf dem recht tiefen Boden ein bisschen die Kraft, um bei der letzten Tempoverschärfung mitgehen zu können. Somit musste ich mich halt mit dem 4. Rang (2. Soldat) begnügen.

Die beiden Crossläufe zeigten auf, dass ich schon ziemlich gut in Form bin und der Fahrplan in Richtung Bahnsaison 2014 stimmt. Um jedoch anfangs März an der Schweizermeisterschaft im Cross bei der Vergabe der Medaillen ein Wörtchen mitreden zu können, benötigt es weiterhin solide Arbeit. Deshalb geht es bald für drei Wochen nach Monte Gordo/POR, um sich in der Wärme voll auf das Training und die Erholung konzentrieren zu können.

Die Quellen der Fotos:
athletix.ch
Daniel Werthmüller


26.01.2014

Rückblick Post-Cup 2013

Bevor ich mir nach der sehr positiv verlaufenen Bahnsaison die wohlverdiente Saisonpause gönnte, absolvierte ich im September noch die ersten beiden Wertungsläufe für den Post-Cup (Schweizer Strassenlaufserie). Bei beiden Rennen, der Jungfrau Meile in Interlaken (7. Rang, 3. Schweizer, 4:13,11) und dem Halbmarathon am Greifenseelauf (16. Rang, 5. Schweizer, 69:48,9), konnte ich ansprechende Resultate abliefern.

In der Saisonpause, mit Ferienaufenthalten in Hamburg und am Gardasee, hoffte ich, dass sich meine leicht entzündete linke Achillessehne vom Halbmarathon regenerieren würde. Leider war dem nicht so, und ich hatte nach der zweiwöchigen Trainingspause fast noch stärkere Schmerzen an der Sehne als zuvor. Mit einigen Physiotherapiesitzungen, Massagen, spezifischen Kräftigungsübungen und Alternativtrainings brachte ich anschliessend das Problem langsam in den Griff, wobei ich dann erst drei Wochen später als geplant das gewohnte Lauftraining wieder aufnehmen konnte.

Somit fehlten mir für die weiteren drei Post-Cup Läufe natürlich einige Trainingskilometer, was ich besonders an der Corrida Bulloise (18. Rang, 9. Schweizer) zu spüren bekam. Der Basler Stadtlauf (17. Rang, 6. Schweizer) und der Zürcher Silvesterlauf (14. Rang, 7. Schweizer) gelangten mir dann schon wieder besser. Daraus resultierte der sehr zufriedenstellende dritte Gesamtrang im Post-Cup hinter Christian Kreienbühl und Mario Bächtiger, aber noch knapp vor Marco Kern und meinem WG-Kollegen Adrian Lehmann.

Einige Impressionen findet ihr unten in der Fotogalerie (einfach auf das Foto klicken). Die Quellen der Fotos:
athletix.ch
PHOTOPRESS/Gian Ehrenzeller
Daniel Werthmüller


19.01.2014

Presseschau 2013

3. Rang an der Kurzcross SM in Düdingen, 2. Rang an der SM über 5000m in Luzern, Saisonschnellster Schweizer über 5000m mit 14:03,82, etc. – Die Saison 2013 lief ausgesprochen erfolgreich für mich!

Artikel in den Freiburger Nachrichten vom 29.07.2013

Einige weitere interessante Presseberichte findet ihr hier:
Um zwischen den verschiedenen Berichten zu wechseln, einfach den angezeigten Bericht unten anklicken und dann auf den Seiten nach links oder rechts klicken.


19.01.2014

Pour mes amis francophones

Bienvenue sur mon site internet! Voici un article de La Liberté du 27.12.2013 avec une rétrospective de la dernière saison et des perspectives pour la prochaine saison.


Antonin Hejda: «L’espoir est permis»

Statistiques - Antonin Hejda, l’homme qui tient le registre des performances de l’athlétisme suisse et fribourgeois, annonce une génération talentueuse. «C’est aux clubs et à la fédération d’en prendre bien soin», dit-il.

Bilan athlétique de l’année 2013: pas de record fribourgeois, mais deux meilleures performances de tous les temps. Chez les hommes, sur le 3x1000m (7’30’’42 par Laurent Schaller, Jari Piller et Andreas Kempf du TSV Düdingen); et chez les femmes, sur la distance originale et inédite du 300m/haies (44’’54 par Sybille Bürgisser, du TSV Düdingen). Voilà, voilà… Pas de quoi pavoiser. Pourtant, l’heure n’est pas au désespoir, car une nouvelle génération d’athlètes se profile en bout de piste, avec de sacrés talents dans les starting-blocks. Rétrospective de l’année 2013 avec Antonin Hejda, statisticien de la fédération suisse (Swiss Athletics) et de la Fédération fribourgeoise (FFA-FLV).

Demi-fond: homme - «2013 restera comme l’année d’Andreas Kempf: avec 14’03’’82 sur 5000m, il est le meilleur Suisse sur la distance et il a signé le deuxième temps de l’athlétisme fribourgeois. Et si je devais parier sur un prochain record, ce serait celui du 5000m. Je pense qu’Andreas a les moyens de battre les 13’56’’08 de Jean-Pierre Berset, qui datent de 1975. Andreas Kempf peut même espérer une qualification pour les championnats d’Europe sur la distance, même si la limite est haute (13’40). Sur 3000m, Kempf a gagné 11 secondes en une année! Quant à Rolf Rüfenacht, qui, malade, n’a pas pu courir cette saison, il a toujours pour objectif de se qualifier pour le 10 000m des championnats d’Europe de 2014 (28’55). Chez les juniors, Pascal Ungersböck a réussi un bon 10km sur route (31’36, meilleure perf fribourgeoise devant Huber et Meszaros); il est en tête des bilans suisses sur 3000m (8’29’’38) et sur 10000m (31’44’’61), mais la distance – il est vrai – est peu courue dans la catégorie. Ce qui frappe, chez Pascal, c’est sa passion: il vit pour l’athlétisme et je pense que c’est une qualité indispensable au champion.»


Un grand merci à Antonin Hejda et à La Liberté!

Photo: © Corinne Aeberhard