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25.06.2014

Mission completed!

Letzten Donnerstag flog ich zusammen mit der Schweizer Leichtathletik-Nationalmannschaft nach Riga/LAT an die Team Europameisterschaften in der Second League. Die Mission war klar: Nach dem unglücklichen Abstieg letztes Jahr, den sofortigen Wiederaufstieg in die First League schaffen! Unsere Gegner um die beiden begehrten Aufstiegsplätze waren Bulgarien, Dänemark, Kroatien, Österreich, Serbien und Gastgeber Lettland.

Nachdem am Freitag ein lockeres Training und ein bisschen Sightseeing auf dem Programm stand, galt es für mich am Samstag ernst. Denn der 5000m-Lauf war gegen Ende des ersten von zwei Wettkampftagen geplant. Das Rennen verlief wie erwartet ziemlich taktisch. Ich lief, bis die Post ca. 900m vor Schluss abging, immer an der zweiten oder dritten Position, um das Renngeschehen überblicken zu können und trotzdem keine Führungsarbeit leisten zu müssen. Der Österreicher und der Däne, die nach Papierform stärksten Athleten in diesem Feld, griffen an dieser Stelle des Rennens an und konnten sich absetzen. Ich versuchte mich anschliessend auch von den anderen Läufern abzusetzen, was mir leider nicht ganz gelang. Der Lette und der Bulgare konnten mir folgen und überspurteten mich dann auf den letzten 200m. Nicht ganz zufrieden mit meinem 5. Rang und den somit vier gewonnen Punkten für die Schweiz, feuerte ich am Sonntag die Teamkolleginnen und Teamkollegen lautstark an, damit wir die Führung vom ersten Tag verteidigen konnten. Und dies gelang uns! Zwar wurden zuerst die Letten, aufgrund einer nicht gerechtfertigten Disqualifikation meines Zimmerkollegen Christoph Graf über 3000m, knapp als Sieger vor uns auf der Schlussrangliste geführt, was aber noch vor der Siegerehrung korrigiert wurde. Somit gingen wir als Sieger aus dem Daugawa Stadion und konnten am Abend auf unseren Sieg und den Aufstieg (gemeinsam mit Lettland) in die First League anstossen. Mission completed!

Bericht von Swiss Athletics 1. Tag
Bericht von Swiss Athletics 2. Tag
Interview auf Schelbi Radio

Quelle der Fotos: Romualds Vambuts und privat


12.06.2014

Bad news, good news

In den letzten Tagen ist einiges passiert; Erfreuliches und weniger Erfreuliches! Wie in solchen Situationen üblich, die schlechten Nachrichten zuerst:

Bad news:
Aus Mangel an guten 5000m-Rennen in unseren Breitengraden startete ich am Pfingstmontag in Rehlingen/GER am 50. Int. Pfingstsportfest über 3000m. Am Nachmittag bei 37°C im Schatten ist es nicht gerade ein Vergnügen auf der Tartanbahn Runden zu drehen. So war es nicht weiter erstaunlich, dass neben mir nur gerade fünf andere Läufer (zwei Kenianer, ein Ukrainer, ein Schwede und ein Deutscher) und der Pacemaker an der Startlinie standen. Der Rennverlauf ist dann ziemlich schnell erzählt. Die ersten zwei Kilometer wurden gemächlich angelaufen, danach gab es einen Steigerungslauf, bei dem ich leider bereits 500m vor dem Ziel die anderen ziehen lassen musste. Enttäuscht von meiner (mentalen) Leistung, überhitzt und mit Blasen an den Füssen kehrte ich nach Hause zurück.

Good news 1:
Neben den aufbauenden Worten von meinem Umfeld, trug auch der Selektionsentscheid von Swiss Athletics für die Team-EM in Riga/LAT zur Aufmunterung nach dem missglückten Rennen in Rehlingen bei. Ich wurde nämlich vom Schweizerischen Leichtathletik Verband für den 5000m-Lauf in der lettischen Hauptstadt aufgeboten, wo ich in anderthalb Wochen zusammen mit dem Schweizer Team versuchen werde, nach dem letztjährigen Abstieg in die Second League, den sofortigen Wiederaufstieg in die First League zu schaffen.

Good news 2:
Meine Mitbewohner und ich erreichten mit unserem "I believe in you"-Projekt bereits acht Tage vor dem Ende den geforderten Betrag. Selbstverständlich darf trotzdem unter folgendem Link fleissig weiter gespendet werden! ;-)


29.05.2014

Aufwärtstendenz in Koblenz/GER

Beim 32. Mini-Internationalen in Koblenz/GER startete ich gestern über 5000m in der ersten von sechs(!) Serien. Als um ca. 21:30 Uhr der Startschuss fiel, waren die äusseren Bedingungen zum Laufen ideal (bewölkt, 15°C und windstill). Da sich niemand wirklich zum Tempomachen „opfern“ wollte, wurden die ersten 3000m nicht so schnell (8:35) angegangen. Dadurch ergaben sich in der grossen Spitzengruppe immer wieder kleinere Rempeleien und Positionskämpfe, aus denen ich mich, so gut es ging, herauszuhalten versuchte. Die letzten beiden Kilometer wurden dann zügiger gelaufen, und ich schaffte es mit einer Zeit von 14:10,09 auf den 9. Rang.
Nach der eher ernüchternden Leistung in Pliezhausen vor anderthalb Wochen, war ich gestern im Ziel doch schon viel zufriedener. Es war meine zweitschnellste 5000m-Zeit überhaupt, und in einem regelmässigeren Rennen, liegt die 14-Minuten-Grenze oder sogar der Freiburger Rekord von 13:56,06 durchaus im Bereich des Möglichen.

Das ganze Rennen auf Youtube zum Nachschauen

Quellen der Fotos: athletix.ch und privat


20.05.2014

Der Hammermann kam eine Runde zu früh!

Letzten Sonntag startete ich am 24. Int. Läufermeeting in Pliezhausen/GER über 3000m voller Zuversicht in die neue Bahnsaison. Vom Trainingslager in Tenero erholte ich mich gut und die letzten Trainingseinheiten verliefen sehr zufriedenstellend.

Bei schönstem Wetter und ungewohnt hohen Temperaturen über 20°C wurden meine Konkurrenten und ich mit einer etwa zwanzigminütigen Verspätung auf die siebeneinhalb Bahnrunden geschickt. Vorne reihten sich die beiden Olympioniken Arne Gabius (GER) und Andreas Vojta (AUT) und 2-3 (zu) mutige Läufer hinter dem Pacemaker ein, welcher ein Tempo auf eine Zeit von unter 7:49,50 (Meetingrekord) anschlug. Ich bezog eine der vorderen Positionen in der Verfolgergruppe und passierte den ersten Kilometer in 2:42. Danach wurde das Tempo allmählich ein bisschen langsamer, und ich absolvierte den zweiten Kilometer noch in 2:50. Nun versuchte ich zusammen mit Adriano Engelhart wieder etwas zu beschleunigen, was uns bis 400m vor dem Ziel auch gelang. Doch dann schlug bei mir von einem Moment auf den anderen der Hammermann brutal zu (heisst so viel wie, dass meine Muskulatur total übersäuerte, und ich kaum noch ein Bein vor das andere brachte). So musste ich Adriano (Endzeit: 8:15) ziehen lassen und quälte mich mühselig über die letzte Runde. Das ergab für mich den achten Schlussrang in einer Zeit von 8:22, neun Sekunden über meiner persönlichen Bestzeit.

Von einem enttäuschenden Saisoneinstieg zu sprechen wäre übertrieben, aber ich hätte mir schon eine schnellere Zeit gewünscht. Nun hoffe ich auf bessere Beine in gut einer Woche in Koblenz/GER, wenn es über die 5000m ernst gilt. Übrigens, auch an der Spitze konnten sie das hohe Anfangstempo nicht ganz halten. Der Österreicher Vojta hielt im Schlussspurt den Einheimischen Gabius in Schach und gewann in 7:53.


14.05.2014

Neu: Unterstützung von Isostar

Seit dem ersten Mai bin ich Isostar Opinion Leader! Das heisst, ich vertrete die bewährte Sporternährungsmarke Isostar in der Öffentlichkeit. Als Gegenleistung werde ich mit den wissenschaftlich getesteten Isostar-Produkten unterstützt. Somit sollten die Energiespeicher in Zukunft (fast) immer voll sein. :-)

Vielen Dank an Isostar und die Wander AG für den Support!