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07.12.2017

Nominiert für den Freiburger Sportpreis

Dieses Jahr bin ich wie 2014 als einer von fünf Kandidaten nominiert für den Freiburger Sportpreis. Unter diesem Link könnt ihr für mich als Freiburger Sportler des Jahres abstimmen. Herzlichen Dank für eure Unterstützung!

Hier die Vorstellung von mir in den Freiburger Nachrichten vom 07.12.2017:
Ende September verzeichnete Andreas Kempf seinen Jahreshöhepunkt. Beim Berlin-Marathon, seiner Premiere über die Distanz von 42,195 Kilometern, lief er eine Zeit von 2:19:22 Stunden. Der Heitenrieder konnte sich damit gleich doppelt freuen: Einerseits verbesserte er den 25 Jahre alten Freiburger Rekord von Jean-François Cuennet um 13 Sekunden, andererseits erfüllte er die Limite (2:19:30) von Swiss Athletics für die Leichtathletik-EM 2018, die ebenfalls in Berlin stattfinden wird. «Beim Marathon hat alles gepasst, das war sicherlich mein Highlight in diesem Jahr.» Hinzu kamen eine Bronzemedaille an den Schweizer Meisterschaften über die 5000 m und eine neue persönliche Bestzeit über die 10 000 m (29:42 Minuten). «Die 10 km unter 30 Minuten zu laufen war eines der Ziele 2017. 10 km mit einem 3er-Schnitt zu laufen ist so eine Art Schallmauer in der Leichtathletik.» Dass Kempf über Ausdauer verfügt, hat sich bereits früh abgezeichnet. «Im Alter von sieben Jahren ging ich in den Turnverein. Beim Weitsprung, Ballwerfen und Sprint war ich Durchschnitt, über die 1 000 m gehörte ich hingegen zu den Besten. Das hat mir deshalb natürlich am meisten Spass gemacht, und so kam ich zum Langstreckenlauf.» Er habe früher auch gerne Basketball oder Fussball gespielt. Ehrgeizig wie Kempf ist, konnte er aber nicht damit umgehen, wenn Mitspieler nicht vollen Einsatz gaben. «Der Vorteil einer Einzelsportart ist, dass alles nur von dir abhängt und du selbst verantwortlich bist, wenn es läuft, aber auch wenn es nicht läuft. Inzwischen ist der Laufsport zu einem wichtigen Teil seines Lebens geworden. «Er gibt mir eine Tagesstruktur. Und mir gefällt der Lifestyle. Aktiv sein, sich bewegen, gesund ernähren und genug schlafen, das alles gehört dazu.» Die Freude am Laufen treibe ihn an, sagt Kempf. «Sich mit anderen zu messen und selbst gesteckte Ziele zu erreichen ist motivierend. Das Schöne am Laufen ist, dass nicht nur die Platzierungen zählen, sondern auch die Zeiten wie eben ein Freiburger Rekord oder eine EM-Linie. Für 2018 hat sich Kempf dementsprechend die nächsten Ziele gesetzt. «Ich will bei der EM in Berlin in Topform am Start stehen und zuvor einige schnelle 10-km-Läufe absolvieren.»


04.12.2017

Dreikampf bei der Elite

Grosse Spannung ergab sich im stets erstaunlich besetzten Elitefeld am Steinhölzlilauf. Bei den Männern hatte Andreas Kempf, der Halbmarathon-Team-Europameister des letzten Sommers und langjährige Anwohner an der Strecke, seine Ambitionen formuliert. Es reichte nicht. In der Schlussphase der 10 km vermochte er den Antritt des gebürtigen Äthiopiers Mekonen Tefera aus Herrenschwanden nicht zu kontern.

Dennoch zeigte sich Kempf zufrieden: «Ich konnte das hohe Tempo lange halten, aber Mekonen war leicht stärker.» Er seinerseits verfügte über mehr Reserven als der drittplatzierte Langenthaler Fabian Kuert. Bei den Frauen setzte sich über die 10 km Nicole Egger durch).

Text: Berner Zeitung


20.11.2017

Julien Wanders: un numéro de virtuose

En tête dès les premiers mètres de la Corrida bulloise, le jeune Genevois a assommé la concurrence

Julien Wanders a produit un tel effet, samedi à Bulle, que les commentateurs se sont mis à faire des vers: «Julien est phénoménal/Sa foulée est géniale», ont-ils lâché, exaltés. Ce sont des rimes, mais des rimes bien pauvres pour un exploit colossal, magistral, maximal et presque décennal: cela fait onze ans que personne n’avait couru aussi vite sur les 8 km de la Corrida bulloise. En 22’45, Julien Wanders (21 ans) s’est approché des temps météoriques de l’Autrichien Günther Weidlinger qui, en 2006, fut chronométré en 22’42, et qui, en 2005, avait établi le record de l’épreuve en 22’35. Un record qui défie les époques.

Plus de texte dans l’article originale

Les Fribourgeois n’ont pas faibli: ils ont courageusement répondu à l’invitation des organisateurs et c’est ainsi qu’ils furent dix à s’aligner au départ de la course élite. Sans surprise, le meilleur fut Andreas Kempf (21e en 25’00): «C’est toujours fantastique de courir ici, dit-il. J’ai eu du plaisir durant toute la première partie de la course, j’ai vraiment pu savourer l’effort. La deuxième partie fut plus difficile: j’ai couru le marathon à Berlin suivi d’une pause de trois semaines. Il me manquait encore de vitesse. Cela se traduit dans le chrono: je suis 34 secondes plus lent que l’année passée.» Kempf espère une participation aux championnats d’Europe de marathon en 2018: à Berlin, en 2 h 19’22, il a réussi les minima (2 h 19’30), mais sa qualification dépendra de sa place dans la hiérarchie suisse (6 qualifiés).

Texte: La Liberté

Photos: Athle.ch


17.11.2017

Vorschau auf die Corrida Bulloise


07.11.2017

5 Tage „Friendship through sport“

Dass die 11,5 Kilometer an der CISM-Cross-WM in Balatonkarattya/HUN kein Zuckerschlecken werden würden, war mir schon vor dem Rennen klar. Mit nur drei Wochen gemächlichem Training in den Beinen ging ich entsprechend verhalten an. Ich fand jedoch relativ schnell einen guten Rhythmus und lief die meiste Zeit gemeinsam mit meinem Leidensgenossen aus der Marathonvorbereitung, Marcel Berni, zusammen. Gleich hinter ihm beendete ich den abwechslungsreichen Crosslauf, welcher uns über Rasen, Waldboden, Sand, Kies, durch Wassergräben und über Baumstämme führte, als 5. Schweizer auf dem 43. Rang von 108 Läufern. Die Platzierung im vorderen Mittelfeld und der relativ geringe Rückstand nach vorne sind fast schon ein bisschen schmeichelhaft für meine momentane Verfassung. Umso mehr freue ich mich nun auf die nächsten Trainingswochen, um mich dann bei den Stadtläufen in besserer Form präsentieren zu können.

Ansonsten lohnte sich die Exkursion nach Ungarn an den Plattensee allemal. Der Gastgeber organisierte den Anlass hervorragend. In dem sich die Unterkünfte, der Esssaal, die Laufstrecke sowie der Platz für die Eröffnungs- und Schlusszeremonie im gleichen Areal befanden, konnten alle Wege stressfrei zu Fuss bewältigt werden. Auch der Ausflug am Tag nach dem Rennen in die Stadt Székesfehérvár war sehr gelungen und gab einen guten Einblick in die ungarische Geschichte und das Leben der dortigen Bevölkerung.

Die Stimmung unter den verschiedenen Nationen, und selbstverständlich auch intern im Schweizer Team, war sehr kameradschaftlich und fröhlich. Mit dem 8. Rang von 19 Nationen im Langcross erzielten wir zudem ein ansprechendes Teamresultat. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Schweizer Armee, welche uns die Teilnahme an dieser CISM-Cross-WM, die wie immer unter dem Motto „Friendship through sport“ stattfand, ermöglichte.

Bericht und Rangliste: CISM International

Quelle Fotos: CISM Hungarian Delegation