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11.02.2018

Durchzogenes Fazit

2 Wochen top, 1 Woche out, 2 Wochen okay – Das ist mein kurzes Fazit vom diesjährigen Trainingslager in Kenia! Sportlich kann ich sicher nicht zufrieden sein, weil ich einige Trainingseinheiten wegen einer starken Erkältung und mangels Energie auslassen musste. Dafür konnte ich dank dem Aufenthalt in der letzten Woche in Kiambogo im Run2gether-Camp tolle Erfahrungen in einem richtigen kenianischen Laufcamp sammeln. Ausserdem unternahm ich zur Erholung mit meiner Verlobten, meiner Schwester und meinem besten Freund aus Jugendzeiten eine spannende Safari, was mir Land und Leute (und Tiere) nochmals näherbrachte (siehe Fotos unten).

Nun geht es zum Glück gesund und motiviert nach Hause, um weiter an meinem Formaufbau zu arbeiten. Einen ersten Test werde ich Ende Februar am ASICS Bremgarter Reusslauf absolvieren, bevor dann einen Monat später der Halbmarathon in Valencia in Angriff genommen wird. Da im Rahmen dieses Rennens auch die Halbmarathon-Weltmeisterschaften ausgetragen werden, wird nebst der Strecke und hoffentlich den Bedingungen auch das Teilnehmerfeld phänomenal sein. Ich freue mich jedenfalls darauf!


28.01.2018

Unfreiwillige Ruhetage

Gesundheitlich will es bis jetzt 2018 noch nicht so richtig klappen! Nach zwei guten Trainingswochen hier in Kenia, musste ich die dritte aufgrund einer starken Erkältung (Halsschmerzen und Schnupfen) fast komplett auslassen. Da es in der Höhe noch weniger gescheit ist angeschlagen zu trainieren, gönnte ich meinem Körper vier komplette Ruhetage, um wieder gesund zu werden. Voilà, nun geht es halt umso motivierter in die nächste Trainingswoche! Hier einige Impressionen aus Kenia, als ich noch fit und munter war:


21.01.2018

Zurück im Land der Läufer

Das neue Jahr startete für mich gesundheitlich nicht optimal. Zwischen Weihnachten und Neujahr suchte mich ein Magen-Darm-Virus heim, was mich fast anderthalb Wochen Training kostete. Dadurch reiste ich am 7. Januar gut erholt, jedoch mit weniger Laufkilometern in den Beinen als geplant, ins vierwöchige Trainingslager nach Kenia. Gemeinsam mit einigen Schweizer Marathonläufern bin ich wiederum im wunderschönen Hotel Kerio View in Iten untergebracht. Wie die letzten zwei Jahre versuche ich hier auf 2400 Metern über Meer bei idealen Trainingsbedingungen an den Grundlagen für die neue Saison, welche ganz im Zeichen der Europameisterschaften in Berlin steht, zu arbeiten. Ende April werde ich von Swiss Athletics erfahren, ob ich für das Schweizer EM-Marathon-Team selektioniert werde. Bis dahin werde ich versuchen die Selektionskomission mit einem Halbmarathon und ein bis zwei 10-KM-Rennen von meinem Formstand zu überzeugen. Aus verletzungsprophylaktischen Überlegungen und der kurzen Zeitspanne zwischen einem Frühlingsmarathon und einem möglichen Einsatz beim EM-Marathon im August haben mein Coach und ich entschieden, auf einen weiteren Marathonstart zu verzichten. Sollte ich nicht im Aufgebot für das Marathon-Team figurieren, werde ich alles daran setzen, mich über die 10`000 Meter für die EM zu qualifizieren (Limite: 28:55).

Die ersten beiden Trainingslagerwochen mit 153 sowie 173 Laufkilometern habe ich bestens überstanden. Gegen Ende der zweiten Woche bekamen wir sogar noch Besuch von den Kontrolleuren von Antidoping Schweiz, was mich zuversichtlich stimmt, dass wenigstens bei uns in der Schweiz der Antidopingkampf ernstgenommen wird und einigermassen zu funktionieren scheint.

Leider konnte ich aufgrund meines Kenia-Aufenthalts letzten Freitag nicht am Abend des Freiburger Sportpreises 2017 teilnehmen. Bei der Wahl zum Freiburger Sportler des Jahres, wo ich nach 2014 zum zweiten Mal nominiert war, landete ich von den fünf Nominierten wieder auf dem 3. Platz. An dieser Stelle möchte ich einerseits Mathilde Gremaud herzlich zum Titel gratulieren, und andererseits allen ein grosses Merci aussprechen, die mich gewählt und unterstützt haben. Ich werde alles daransetzen, mich mit guten Leistungen dieses Jahr wieder für eine Nomination aufzudrängen! ;-)